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Donnerstag, 28. November 2013

Rote Rose

Es schneit. Sie steht da und wartet. Wartet darauf, das die beißende Kälte vergeht. Sie friert in ihrem kurzen Kleid, doch sie sieht gut aus. Die Kälte klettert ihre Beine hoch. Sie friert. Schneeflocken fallen in der untergehenden Sonne zu Boden. Ein kleines Schauspiel. Sie wartet, sie wartet schon viel zu lang. Langsam beginnt sie zu zittern. Die Handschuhe helfen kaum, ihre Finger sind wie Eisklumpen. Die warme Wintersonne strahlt ihr ins Gesicht, ein kleiner Fleck voll Wärme. Sie spürt eine plötzliche Wärme am Rücken, er ist da. Sie sieht eine rote Rose vor sich. Langsam gibt sie ihm in dem herunterfallenden Schnee einen Kuss. Sie spürt seine warmen Lippen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Durch den Park, über die kleine Allee zum Restaurant. Nur noch über die Straße. Ein Auto kommt. Es erfasst sie. Sie liegt da. Auf der kalten Straße. Keine Regung. Die rote Rose immer noch in der Hand.

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