Sonntag, 10. März 2013
Regen im Wind
Eine kühle Frühlingsnacht mit Regen, Wind und allem was dazu gehört. Sie läuft, hat keine Ahnung wohin, sie läuft in dunkle Ecken und in helle Gassen. Ein kleiner Regentropfen landet auf ihrer Wange, wenn man nicht weiß, das es ein Regentropfen ist, dann könnte man annehmen, das sie weint. Sie friert, bei den Temperaturen kein Wunder. Mitten in der Nacht. Sie steht da weiß nicht genau wo sie eigentlich ist. Hat keinen Plan, ihre Füße tragen sie einfach. Irgendwann landet sie vor ihrer Haustür. Von den vielen Gefühlen erschöpft und erfroren von dem Spaziergang. Allein ruht sie in ihrem Bett, liegt noch eine Weile da. Sie schläft ein, wann weiß sie nicht. Aber sie weiß, als sie sich auf einer Wolke befindet, das sie nie wieder aufwacht. Ihr nackter Körper liegt regungslos im Bett, auf dem bleichen Gesicht ist ein Lächeln zu erkennen.
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